Geschichte des Vereins von 1962 bis 2017

Die Entwicklung des Vereins von einer Elterninitiative zu einem Sozialkonzern hat sich in den vergangenen zehn Jahren rasant nach oben bewegt.
Mittlerweile gehören zum Verein über 500 Mitglieder und über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 20 verschiedenen Einrichtungen, die Menschen mit Behinderung vom Kleinkind- bis zum Erwachsenen- und Seniorenalter intensiv beraten und betreuen. Besondere Meilensteine in der 50-jährigen Geschichte des Vereins sind die Bauten der Werkstatt und der Wohnanlage, das Angebot des Therapeutischen Reitens und der Konduktiven Förderung sowie die Eröffnung von einer Vielzahl von Integrativen Kindergärten und weiteren Einrichtungen für Kinder. Das Motto „Wir helfen von Anfang an“ ist dabei stets richtungsweisend.


26. September: Der Verein wird als „Verein zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter Kinder e.V.“ gegründet.


Eine städtische Tagesstätte für Kinder mit Körperbehinderung wird im Schmausenschlösschen in Mögeldorf eröffnet. Dort findet die Beschulung der Kinder statt.


Ein internationales Polizeimusikfest bringt den finanziellen Grundstein zum Erwerb des 7000 Quadratmeter großen Grundstücks in Nürnberg Boxdorf.
Mit Unterstützung von Rupert Bomertl ist der Verein bald in der Lage, die Behindertenwerkstatt zu konzipieren. Das Leitmotiv der Werkstatt ist eine Gesamtheitsförderung, bestehend aus Therapie und einem angemessenen Arbeitsplatz.


Der Verein beginnt mit Reittherapie im Reitstall Himmelgarten der Förderin Ines Bolten.


Die Reittherapie findet nun an drei Nachmittagen in der Woche im Reitstall des Reitclubs Fischbach statt.


5. Oktober 1972:

Mit Unterstützung von Rupert Bomertl erscheint die Wohltätigkeitsschallplatte „Botschafter der frohen Laune“. Es beteiligen sich die fränkischen Künstler Fred Schultheiß, Steff Lindemann und dass Nürnberger Tanzorchester, Cesare Curzi und die Nürnberger Sinfoniker, die Peterlesboum, das Conny-Wagner-Sextett, das Nürnberger Akkordeonorchester Willi Münch, Egon Helmhagen, das Manfred Bräuer-Sextett und Kurt Huemer sowie Chris und Christian und die Fidelios. Circa 50 Prozent des Verkaufspreises fließen der Werkstatt zu.


Januar 1974: 

Die Werkstatt wird eröffnet und nimmt die ersten körperbehinderten Jugendlichen auf. 27 junge Menschen mit Behinderung arbeiten zunächst in der Werkstatt.


15. Februar 1974: 

Die Werkstatt wird offiziell eingeweiht.
Die Behinderten Wohnbau GmbH, gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft wird gegründet, um einen Bauträger für die Planung der Wohnanlage zu haben. Aus den Kindern der Gründungsmitglieder wurden Jugendliche und Erwachsene, womit sich die Aufgaben des Vereins nicht nur mehr auf die Förderung spastisch gelähmter Kinder erstrecken. Der Aufbau der Werkstatt brachte außerdem mit sich, dass sich der Verein auch anderer körperbehinderter Menschen annimmt. Aufgrund der gewachsenen und erweiterten Aufgaben nennt sich der Verein nun „Verein zur Förderung spastisch gelähmter Kinder und anderer Körperbehinderter e.V.“
Der Nürnberger Stadtrat beschließt, am Bildungszentrum im Rahmen der Volkshochschule eine eigene Abteilung für Behinderte einzurichten. Die Leitung der Abteilung „Problemverarbeitung, Sonderpädagogik, Rehabilitation für Behinderte“ übernimmt Diplom-Psychologe Dr. Manfred Hambitzer. Rund zwanzig Förderkurse mit ca. 200 Teilnehmern werden pro Semester für geistig- und lernbehinderte Menschen sowie Menschen mit Körperbehinderung angeboten.


Die Vereinsgeschäftsstelle in der Turnerheimstraße 19 sowie zwei Wohngruppen in der Wohlgemutstraße und der Roonstraße, in denen behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen leben, entstehen. Das erste SPD-Kinderfest findet in Boxdorf statt.


Mit Unterstützung von „Aktion Sorgenkind“ nimmt der Verein eine eigene Reittherapiehalle auf dem Gelände des Reitclubs Fischbach in Betrieb. Mit vier vereinseigenen Pferden bietet der Verein Hippotherapie für Kinder und Jugendliche an. Eine dritte Wohngruppe für Behinderte und Nichtbehinderte wird in der Jägerstraße gegründet. Die Besetzung der Wohngruppen mit Nichtbehinderten ist unterschiedlich, darunter sind ein berufstätiges Ehepaar, Zivildienstleistende und Studenten. Der Verein bietet mobile Krankengymnastik in Treuchtlingen, Weißenburg und Amberg an.
 


Juli 1976: Zehn Teilnehmer aus den Reihen der Mitglieder des Vereins nahmen an der 3. Internationalen Olympiade für spastisch Gelähmte (3me Jeux Internationaus pour IMC / 3rd International Cerebral Palsy Games) in Montrodat in Südfrankreich teil.


11. Juni 1977: 

Der Verein veranstaltet einen großen Ball „Vergissmeinnicht“ mit Roberto Blanco, Hugo Strasser, Trinidat Oil Company Steel Band, Conny Wagner Sextett, Noris Swingtett, Omega Sound und Günter Stössel in der Nürnberger Meistersingerhalle. Die Schallplatte „Das goldene fränkische Herz“ erscheint. Sänger Egon Helmhagen stellt sie mit Steff Lindemann, Herbert Lehnert und Vereinsgründer Kurt Meyer vor.


4. Dezember 1978:

Jeden 1. Montag im Monat findet für alle Behinderten und alle Vereinsmitglieder eine „Zwanglose Zusammenkunft“ statt, die später als „Montagstreff“ in großer Erinnerung bleibt. Initiiert und umgesetzt wurde die Zusammenkunft von der damaligen Rektorin der Schule für Körperbehinderte, Maria Lehmeier, und Geschäftsstellenleiterin Anita Moos-Hlavacek. Gespräche zu verschiedensten Themen, die behinderte Menschen betreffen, Ausflüge und Aufführungen der Laienspielgruppe des Bildungszentrums bildeten den Schwerpunkt der Treffs.



Die Frühförderung Kinderhilfe Nürnberg wird in der Bucher Straße 21 eröffnet, um Behinderungen bei Kleinkindern frühzeitig zu erkennen und fachgerecht behandeln zu können. Die Frühförderung bietet Kindern mit Körper- und Mehrfachbehinderung sowie in ihrer Entwicklung verzögerten Kindern eine Förderung von verschiedenen therapeutischen Fachkräften.


Die FDZ - Fahrdienstzentrale öffnet in der Schnieglinger Straße ihre Pforten mit insgesamt 33 Fahrzeugen. Das neue Gelände der zentralen Einsatz-, Überwachungs- und Pflegestelle konnte mit Unterstützung von „Aktion Sorgenkind“ erworben werden. Aus der ambulanten Betreuung entwickelte sich eine weitere Frühfördereinrichtung in Treuchtlingen. In der Wettelsheimer Str. 25 wird sie eröffnet. Neben der einzigen ortsansässigen Physiotherapeutin Jutta Kirsch werden alle anderen Mitarbeiter von Nürnberg aus mobil nach Treuchtlingen entsendet. Die Behindertenwerkstatt wird um einen neuen Maschinenraum für die Druckerei sowie Räume für eine neue Arbeitsgruppe und ein Lager erweitert.


Um die Verwaltung zu vereinfachen, wird die Frühförderstelle Bucher Straße mit der Vereinsgeschäftsstelle in der Zerzabelshofstraße 7 zusammengelegt. Neben der zahlreichen Geschäftsbelange des Vereins ist die Geschäftsstelle zuständig für die Reittherapie und die Koordination und Verwaltung des mobilen sozialen Hilfsdienstes. Darüber hinaus berät die Geschäftsstelle beim Umgang mit Behörden.


Nach zweijähriger Planungs- und Vorbereitungsphase erfolgt am 26. November die Grundsteinlegung für die Wohnanlage


Die FDZ – Fahrdienst für Behinderte gemeinnützige GmbH wird am 13. Juli 1984 gegründet.


April 1986:

Die Behinderten-Wohnanlage in Boxdorf wird eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt haben bereits 46 Behinderte die neuen Appartements bezogen. Vom ersten Gedanken bis zur Einweihung waren über zehn Jahre vergangen. Ein selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung wird den meist jungen Werkstattbeschäftigten, die bisher bei ihren Eltern oder in Altenpflegeheimen untergebracht waren, ermöglicht. Im Großraum Nürnberg gibt es zu diesem Zeitpunkt keine Heime für Körperbehinderte.


September 1987:

Die erste heilpädagogische Kindergruppe beginnt ihre Arbeit in der Zerzabelshofstraße 7. Sie dient Kindern aus der Frühförderung von 2,5 bis 4 Jahren zur Vorbereitung auf einen Regelkindergarten oder eine Sondereinrichtung.


11. Mai 1988: 

Die Frühförderung Kinderhilfe Erlangen wird in der Gebbertstaße 47 eröffnet. Angeboten werden Beschäftigungstherapie, Krankengymnastik, Heilpädagogik und Psychomotorikbehandlungen.


Die Frühförderung Treuchtlingen kann in größere Räume in der Oettinger Straße ziehen. Die Neuausstattung der Räumlichkeiten unterstützte „Aktion Sorgenkind“.


Der mobile soziale Hilfsdienst (MSHD) beginnt. Bis zu drei Zivildienstleistende führen Einsätze für Familien und Einzelpersonen durch. Im Vordergrund stehen Fahrten zu Ärzten und zum Arbeitsplatz, familienentlastende Betreuung und Hilfen bei täglichen Verrichtungen in Haushalten bei Menschen mit Behinderung.
Das 11. Internationale Polizeikonzert wird in der Meistersingerhalle zugunsten des Vereins ausgerichtet. Das Konzert mit der Essex-Police-Band aus Großbritannien und dem Musikkorps der Bayerischen Bereitschaftspolizei wird von der Internationalen Polizei Assoziation IPA - Verbindungsstelle Nürnberg organisiert. Nach der Wiedervereinigung sendet der Verein einen Reisebus nach Gera und Jena und lädt 60 Gäste nach Boxdorf ein. Anschließend spendet der Verein einen VW-Bus, ein Kopiergerät und eine Schreibmaschine an den Behinderten-Verband Gera, der sich im Februar 1990 konstituiert hatte.


An der Wohnanlage kann mit Mitteln der Stadt Nürnberg, von „Aktion Sorgenkind“ und dem Rotary Club Nürnberg Sebald ein Therapie-, Freizeit- und Sportplatz errichtet werden. Die behinderten Bewohner haben nun die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung. Die Frühförderung Kinderhilfe Erlangen zieht in neue Räume, in das eigene Haus in der Hofmannstraße 67.

15. Oktober 1992: 

Anlässlich des 20-jährigen Vereinsbestehens findet der dritte Ball „Vergissmeinnicht“ des Vereins in der Meistersingerhalle statt.


Der Verein bietet in Boxdorf die Konduktive Förderung nach Petö für Kinder mit Behinderung an. Sechs Konduktorinnen aus Ungarn werden dafür vom Petö-Institut abgestellt. Die Einheit von Pädagogik und Therapie ist ein visionäres System, das berücksichtigt, dass Schädigungen des Zentralnervensystems nicht nur isolierte Funktionsstörungen verursachen, sondern sich auf die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit auswirken. Die Konduktive Förderung wird von den betroffenen Kindern und deren Eltern sehr gut angenommen.


16.-18. Juni 1995: 

Die 11. deutschen Spastiker-Sportspiele in Verbindung mit internationalen Radsportwettbewerben finden in Nürnberg statt. Der Verein ist Ausrichter der Spiele, verantwortliche Leiterin ist Dr. Ingeborg Bausenwein. Die Wettkämpfe, darunter Leichtathletik, Tischtennis, Schwimmen und Boccia, finden im Frankenstadion, im Hallenbad Langwasser und der Blindenschule statt. Dort im Internat waren auch die behinderten Sportler in den Pfingstferien untergebracht.


Die Körperorientierte Förderung startet im Rahmen des Angebots der Boxdorfer Werkstatt. Der Verein erwirbt das Gebäude Zerzabelshofstraße 58. Die zweite heilpädagogische Kindergruppe wird dort eröffnet. Die Geschäftsstelle zieht in größere Räume in der Zerzabelshofstraße 29. In der Wohnanlage Goldbachpark konnte der Verein eine barrierefreie Büroeinheit erwerben.


Der Verein bietet die Konduktive Förderung nach Petö auch für Erwachsene an. Körper- und mehrfachbehinderte Patienten, zum Beispiel mit Multipler Sklerose, Parkinson oder nach einem Schlaganfall, profitieren von dem interdisziplinären Fördersystem. Die ersten Integrationshelfer des Vereins werden an Schulen eingesetzt.
Aus der PC-Gruppe der Boxdorfer Werkstatt gründet sich die Netscouts gemeinnützige GmbH. Dadurch werden Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, die im Internet neue „Trends“ aufspüren (=scouten), geschaffen. Zur Kernkompetenz von Netscouts gehört die Erstellung von barrierefreien Internetseiten.

Der Verein ist im Internet vertreten unter www.behinderte-nuernberg.de


Der Verein benennt sich nach einem Mitgliederentscheid anlässlich des 40-jährigen Jubiläums um in „Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V.


11. Juli 2002: 

Der Bau des Wohnpflegeheims mit Tagesförderstätte wird begonnen.
Das „Betreute Wohnen“ im Goldbachpark startet. In 30 Wohnungen werden Betreuung und Begleitung beim selbstständigen Wohnen angeboten.


Oktober 2002: 

Der erste vereinseigene Integrative Kindergarten „Goldbachbären“ wird eröffnet und bietet fünf Plätze für behinderte Kinder und zehn Regelplätze.
Die dritte heilpädagogische Kindergruppe wird im Haus Zerzabelshofstraße 58 eröffnet.


Das Wohnpflegeheim mit angegliederter Förderstätte (Haus III) in Boxdorf nimmt seinen Betrieb auf.


Die rollstuhlgerechte Ferienwohnung des Vereins im Goldbachpark wird in Betrieb genommen. Die 62 qm-große Ferienwohnung verfügt über zwei Zimmer, eine barrierefreie Küche und Bad sowie Terasse und einen Tiefgaragenstellplatz.


Der Integrative Kindergarten „KoMet“ in Boxdorf wird mit fünf Plätzen für behinderte und zehn Plätzen für nichtbehinderte Kinder eröffnet. „KoMet“ steht für „Konduktiv-Mehrfachtherapeutisch“.


30. Juni 2006: 

Die Werkstatt wird um 40 Plätze erweitert und feierlich eingeweiht.
Eine neue Aula sowie neue Arbeits- und Sanitärräume bieten den nötigen Platz für inzwischen knapp 150 Beschäftigte. Die Boxdorfer Werkstatt bringt das erste Exemplar der jährlich erscheinenden Kundenzeitung „Der besondere Arbeitsplatz“ heraus. Die Zeitung informiert über Veranstaltungen und Ereignisse rund um die Werkstatt.


REMa Hausverwaltung (Real Estate Management) wird als gemeinnützige GmbH gegründet. Sie ist für eigene und fremde Immobilienverwaltung zuständig.

Die Frühförderung Kinderhilfe Treuchtlingen vergrößert sich nochmals und zieht in eigene neue Räume in der Fischergasse 5-9. Das interdisziplinäre Team kann durch die räumliche Erweiterung, die unter anderem 12 Therapieräume und einen großen Bewegungsraum beinhaltet, weitere Therapiemöglichkeiten anbieten. Die Neueröffnung und das 30-jährige Bestehen werden am 30. November 2007 gefeiert.


7. Mai 2008: 

Die erste vereinseigene Integrative Kinderkrippe „Goldbachbärchen“ wird mit drei Plätzen für behinderte Kinder und sechs Regelkinder ab dem sechsten Lebensmonat eröffnet.


Die Koordinationsstelle für Integrationshelfer des Vereins wird „Schulbegleiter-Service (SBS)“ genannt. Die Schulbegleiter des Vereins unterstützen Schüler mit Behinderung im Unterrichtsalltag an Regel- und Förderschulen. Der Verein wird nach §1908f BGB von der Regierung von Mittelfranken als Betreuungsverein anerkannt. Zwei Mitarbeiter sind legitimiert, vormundschaftsgerichtlich angeordnete Betreuung (vor allem für Vereinsmitglieder und deren Familien) anzubieten.

21. Oktober 2010: 

Die erste Wahlversammlung des Behindertenrates Nürnberg (BRN) findet statt. Aus den Reihen des Vereins und seiner gemeinnützigen GmbHs wurden als Delegierte gewählt: Michael Mertel, Dieter Karger, Hans Storch, Wolfgang Förtsch, Thomas Wedel und Zoran Mihajlov. Die Delegierten des BRN setzen sich für die Belange der Menschen mit Behinderung ein.
Geschäftsführerin Anita Moos-Hlavacek und das Team der Konduktiven Förderung nehmen am 7. Weltkongress Konduktive Förderung in Hongkong teil. Den deutschen Teilnehmern gelingt es, sich erfolgreich für die Ausschreibung des 8. Weltkongresses zu bewerben. Im Oktober 2013 wird der Weltkongress in München stattfinden. Der Verein ist Mitglied des Organisationskomitees.



Januar 2011:

Im Rahmen der Umstrukturierung des Vereins stimmen die Mitglieder bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über eine neue Satzung ab und wählen den neuen ehrenamtlichen Aufsichtsrat, der aus sieben Personen besteht. Der Aufsichtsrat beruft als hauptamtliche Vorstände die langjährigen Mitarbeiter des Vereins Anita Moos-Hlavacek und Jürgen Emisch.
Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins wird durch die Anstellung einer Pressereferentin, Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, verstärkt.
Der Verein ist bei facebook vertreten unter www.facebook.com/vereinfuermenschenmitkoerperbehinderungnbg
Der Auftritt des Vereins im Rahmen dieser Social Media Platform informiert unmittelbar über Veranstaltungen und Ereignisse im Verein und fördert die Interaktion mit Mitgliedern, Mitarbeitern, Medienvertretern und Interessenten. Das „Info-Rundschreiben“, das mehrmals jährlich erscheinende Medium für Mitglieder und Mitarbeiter, erscheint in neuer Größe und Gestaltung. Begonnen in den 90er Jahren als dreiseitiges Schreiben wird es nun als buntes und prall gefülltes Vereinsmagazin aufgelegt. Die Plattform „miN – mobil in Nürnberg“ wird online geschaltet. Netscouts erarbeitete den nun unter www.min.nuernberg.de im Internet verfügbaren Stadtführer, der über die Zugänglichkeit von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten informiert, im Auftrag des Amts für Existenzsicherung und Soziale Integration (Sozialamt).
Die neuen Integrativen Kindergärten „Zabolino“ in Nürnberg und „Fuchsbau“ in Treuchtlingen nehmen ihren Betrieb auf. Für beide Einrichtungen werden Umbaumaßnahmen begonnen.
Der Zivildienst endet und die ersten Bundesfreiwilligendienstleistenden – kurz „Bufdis“ genannt – beginnen ihren Dienst in der FDZ. Der Verein gewinnt mit dem Schulbegleiter-Service den SpardaZukunftspreis 2011 „Bildung für Kinder“. Der Schulbegleiter-Service wurde aus 75 eingereichten Projekten als 1. Preisträger ausgewählt und ist Anstellungsträger für mittlerweile über 80 Schulbegleiter im Großraum Nürnberg. 



Die FDZ – Fahrdienst für Behinderte gemeinnützige GmbH übernimmt die Leitstelle und Fahrten des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) des Ortsverbandes Nürnberg/Fürth, der seine Tätigkeit im Bereich des Behindertenfahrdienstes komplett eingestellt hat. Damit übernimmt die FDZ etwa 200 zusätzliche Fahrgäste. Die Umbaumaßnahmen in der neu erworbenen Immobilie im Delsenbachweg 1 werden begonnen. Ein konduktiv ausgerichteter Integrativer Kindergarten mit Krippe „Schmetterlingsgarten“ wird dort seinen Platz haben. Auch die FDZ – Fahrdienst für Behinderte gemeinnützige GmbH nutzt im Zuge ihrer Erweiterung einige Räume.


9. Mai 2012:

Die Informations- und Beratungsstelle „InBestform“ für Menschen mit Körperbehinderung, deren Angehörige sowie Senioren mit und ohne Behinderung wird eröffnet.
Die Frühförderung Kinderhilfe Erlangen erfährt eine Hauserweiterung, die eine Verdopplung des Grundrisses und die Einrichtung neuer Therapieräume ermöglicht. Die Einweihung wird im Jahr 2013 sein.
Der Bau der neuen Räume für den KoMet-Kindergarten sowie eine neue Krippe in Boxdorf beginnt. Im ersten Obergeschoss entstehen fünf barrierefreie Wohnungen.
Der Integrative Kindergarten „Fuchsbau“ in Treuchtlingen zieht in die eigenen neuen und großzügigen Räume in der Bahnhofstraße 14. Ab September haben sechs behinderte und zwölf nichtbehinderte Kindergartenkinder Platz im „Fuchsbau“.
Der Verein feiert sein 50-jähriges Jubiläum und läutet das Jubiläumsjahr mit der Aktion „50 zum 50.“ ein, bei der 50 Menschen mit und ohne Behinderung Präsenz in Nürnberg zeigen und auf die Belange von Menschen mit Behinderung hinweisen.


5. Juni 2013:

25-jähriges Jubiläum der Frühförderung Kinderhilfe Erlangen. Der Erweiterungsbau in der Hofmannstr. 67, 91052 Erlangen wird feierlich eingeweiht.

27.September 2013:

Das Kinderhaus "Schmetterlingsgarten" wird feierlich eingeweiht. Das Kinderhaus bietet mit einer integrativen Kinderkrippe und einem integrativen Kindergarten für Kinder mit und ohne Behinderung Betreuung und individuelle Förderung. Kinder ab sechs Monaten bzw. zweieinhalb Jahren lernen unter Anleitung der pädagogischen Fachkräfte nach der Pädagogik von Maria Montessori und Andràs Petö.


2. Oktober 2015:

Die Integrative Kinderkrippe "Fuchsbau" wird feierlich in Treuchtlingen eingeweiht.


  • Spendenkonto

    Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. IBAN: DE75 7002 0500 0007 8355 00 BIC: BFSWDE33MUE

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  • Ehrenamt

    Es gibt zahlreiche Motive, warum sich Menschen ehrenamtlich betätigen.

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