Gemeinsames Selbstverteidigungs-Training von Beschäftigten der Boxdorfer Werkstatt und ERGO-MitarbeiterInnen

Selbstbewusst mit Konfliktsituationen umgehen und sich in Gefahrensituationen zur Wehr setzen – dieses Wissen ist für Menschen mit und ohne Behinderung hilfreich und beginnt bereits mit der Einschätzung der jeweiligen Situation. Das weiß niemand besser als Bastian Aures, stellvertretende Pflegedienstleitung in der BZB und engagierter WingTsun-Sportler: „Es ist wichtig, eine bedrohliche Lage früh zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen. Das ist der erste Schritt zur Selbstverteidigung“. Deshalb hatte er auch die Idee zu einem gemeinsamen Selbstverteidigungs-Workshop mit Beschäftigten der Boxdorfer Werkstatt und MitarbeiterInnen des ERGO-Konzerns, die extra für den Trainingstag anreisten. Viele von ihnen hatten dabei zum ersten Mal Kontakt zu Menschen mit Behinderung. Gemeinsam probierten die TeilnehmerInnen Selbstverteidigungstechniken aus und lernten, wie man sich in unterschiedlichen Szenarien wehren kann. 

Am Ende hatten alle nicht nur Strategien und Techniken erlernt, sondern auch mehr Selbstbewusstsein erworben. Marco Ratajczak, Teilnehmer der Boxdorfer Werkstatt berichtet: „Für mich war dieser Kurs etwas ganz Besonderes, da wir Situationen besprochen und trainiert haben, die für mich als Mensch mit einer Behinderung jederzeit Realität werden können. Und wir konnten den ERGO Mitarbeitern zeigen, wie wir hier in der Boxdorfer Werkstatt arbeiten und wie unser Alltag aussieht.“

Die ERGO MitarbeiterInnen nahmen im Rahmen des Corporate-Volunteering-Programms ihres Unternehmens am Selbstverteidigungskurs teil. Während einer Social Week engagieren sich Mitarbeiter bundesweit an den verschiedenen Unternehmensstandorten für einen Tag in verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen.

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