Mehrere Kinder sitzen zusammen in einer Spielecke mit Spielzeug.
Wahrnehmung und Nachahmung
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Integrative Kindertageseinrichtungen

Kinderbetreuungsplätze vom Säuglings- bis zum Schulalter

Wir bieten ein vielfältiges Angebot an Kinderbetreuungsplätzen vom Säuglings- bis zum Schulalter in Nürnberg und Treuchtlingen.
Jeweils ein Drittel der Plätze in unseren Kinderhäusern, Kindergärten und Kinderkrippen sind integrativ, das heißt für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf vorgesehen.

Wir verstehen uns als Lebens- und Lernort für alle Kinder (unabhängig von Nationalität, Religion oder Förderbedarf). Schwerpunkt unserer Arbeit ist die individuelle Förderung und Erziehung. Grundpfeiler für unsere pädagogische Arbeit sind Wertschätzung, Akzeptanz und Achtung des Einzelnen und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern.


Unsere Kinderhäuser und Kindertageseinrichtungen:

 

Das sollten Sie noch wissen ...

Aufnahmeverfahren

Voranmeldungen werden telefonisch oder schriftlich entgegengenommen. Sie werden mit Ihrem Kind zu einem Anmeldegespräch eingeladen. Bei Bedarf werden die Anträge auf Eingliederungshilfe und Fahrtkostenübernahme gemeinsam mit der Einrichtungsleitung gestellt.

Die endgültige Anmeldungen für unsere Nürnberger Kindertageseinrichtungen erfolgt online über das Kita-Portal der Stadt Nürnberg. Dieses finden Sie unter:
https://online-service.nuernberg.de/elternportal/de/

Wir nehmen auf:

  • Kinder mit und ohne Behinderung
  • Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet und den angrenzenden Ortschaften

Wir achten auf ein ausgewogenes Alters- und Geschlechterverhältnis in den Gruppen.

Öffnungszeiten und Ansprechpartner finden Sie unter der jeweiligen Einrichtung und in den Broschüren.

Schließtage

Zu Beginn des Kitajahres werden Ihnen die Schließtage schriftlich mitgeteilt. Ostern und Pfingsten ist die Einrichtung jeweils eine Woche geschlossen, im Sommer drei Wochen und zu Weihnachten ein bis zwei Wochen.

Eingewöhnung

Zu Beginn der Eingewöhnungsphase führen wir mit Ihnen ein ausführliches Vorgespräch. Im Anschluss stellen wir Ihrem Kind eine Bezugserzieherin zur Seite. In der Krippe sind anfangs in der Gruppe anwesend, im Kindergarten besteht diese Möglichkeit auch. Die erste Trennung erfolgt erst, wenn das Kind dazu bereit ist, und dauert in der Krippe nicht länger als 5 bis 10 Minuten. Die Trennungszeit wird langsam ausgedehnt und kann z. B. durch ein Kuscheltier erleichtert werden. Wenn das Kind in der Kita ohne Eltern Mittagessen und Schlafenszeit bewältigt, ist die Eingewöhnung abgeschlossen.

 

 

 

Tagesablauf

Unser Tagesgeschehen orientiert sich an der jeweiligen Gruppenzusammensetzung und den Bedürfnissen der Kinder. Regelmäßige Aktivitäten wie Morgenkreis, Bewegungsübungen, Freispiel, Mahlzeiten und Schlafen sind fest im Tagesablauf verankert. Wir achten bewusst auf den Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe, Anspannung und Entspannung.

Freispielzeit

Spielen ist in den ersten Lebensjahren die vorherrschende Aktivität und Möglichkeit für Ihr Kind, sich mit der Welt auseinanderzusetzen und die elementare Form des Lernens. Im Freispiel kann Ihr Kind den Raum erkunden, verschiedene Spiel- und Lernmöglichkeiten ausprobieren und individuelle Förderung erfahren. Es wählt das Spielmaterial und den Spielpartner selbst aus. Bei Bedarf unterstützen und begleiten wir Ihr Kind dabei und geben Anregungen und Hilfestellung.

Mittagessen

Unser Mittagessen wird täglich frisch von einem Cateringservice gekocht und angeliefert. Es werden abwechslungsreiche Mahlzeiten mit Salat und Nachspeise angeboten. Bei unserem Essen verzichten wir grundsätzlich auf Schweinefleisch. Wir berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse von Allergikern und Vegetariern. Die Speisepläne hängen zur Einsicht für die Eltern aus.

Unsere Krippenkinder bringen ihr Essen in der Regel von zu Hause mit und bekommen es von uns aufgewärmt.

Frühstück, Zwischenmahlzeiten und Getränke

Je nach Kita gibt es verschiedene Angebote. Bitte informieren Sie sich vor Ort. In allen Kitas erhalten unsere Kinder Tee, stilles Mineralwasser und frisches Obst bzw. Rohkost.

Qualitätsmanagement

  • Qualitätssicherung durch übergeordnete Pädagogische Leitung
  • Die Pädagogische Leitung des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. ist Mittlerin zwischen Träger, Kindertagesstätten und Verwaltung.
  • wöchentliche Teambesprechungen
  • regelmäßiger Austausch zwischen den Kita-Leitungen
  • jährliche Mitarbeitergespräche mit der pädagogischen Leitung
  • externe Supervision (bei Bedarf)
  • Beschwerdemanagement
  • Elternbefragung
  • Fortbildung und fachliche Weiterbildung für alle MitarbeiterInnen
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung des Pädagogischen Konzeptes

Nach welcher Pädagogik arbeiten wir?

Wir arbeiten in allen Kitas nach der Pädagogik von Maria Montessori und in einzelnen Häusern zusätzlich nach der Konduktiven Pädagogik von András Petö. Beide Konzepte betrachten Ihr Kind in seiner Einzigartigkeit, unterstützen es auf seinem individuellen Lernweg und haben die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit im Fokus.

Unsere Kitas arbeiten integrativ und inklusiv, individuell am Kind, mit hohem Personalschlüssel, hochwertiger Ausstattung und großem persönlichen Engagement seitens des gesamten Teams.

Montessori-Pädagogik – „Hilf es mir selbst zu tun"

Wir unterstützen Ihr Kind dabei, Selbstständigkeit, Autonomie, Kompetenz, Zuversicht und Stolz auf die eigene Leistung zu entwickeln. Zur Montessori-Pädagogik gehört eine pädagogisch vorbereitete Umgebung. Dazu zählen besonderes Arbeits- und Spielmaterial. Sie regen jedes Kind an, seine Persönlichkeit entsprechend der individuellen Entwicklung zu entfalten.

 

Konduktive Pädagogik und Förderung nach András Petö

Die Konduktive Förderung ist ein ganzheitliches Lernkonzept, in dem motorische Kompetenzen einen hohen Stellenwert besitzen. Sie sind die Basis zum Sammeln von Erfahrungen, zum Erleben und Erweitern des räumlichen und sozialen Umfelds.

Detaillierte Informationen zur Konduktiven Pädagogik stehen Ihnen hier auf unserer Seite zur Verfügung.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Um Ihr Kind optimal in seinem Lern- und Entwicklungsprozess zu unterstützen, arbeiten wir eng mit den verschiedenen Fachdiensten, TherapeutInnen, Beratungsstellen, Einrichtungen und Behörden zusammen:

  • Krippen
  • Kindergärten
  • Schulen
  • Schulvorbereitende Einrichtungen (SVE)
  • Fachdienste
  • Interdisziplinäre Frühförderungen
  • Förderzentren mit Förderschwerpunkt Sehen und Hören
  • Kinderärzte / Kliniken
  • Sozialpädiatrisches Zentren
  • Freie Praxen Logopädie / Ergotherapie / Physiotherapie
  • Gesundheitsämter
  • Jugendämter
  • Kostenträger (Bezirk Mittelfranken u.a.)

Beratungsstellen, wie z.B.

  • Allgemeiner Sozialdienst (ASD)
  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
  • Erziehungsberatungsstellen
  • Mobile Sonderpädagogische Hilfe (MSH)
  • Autismuskompetenzzentrum
  • Epilepsieberatung
  • Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi)
  • Zentrale Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche
  • mit Entwicklungsauffälligkeiten und Behinderungen ZEBBEK

Erziehungspartnerschaft Eltern – Kita

Die Zusammenarbeit mit Ihnen in allen Fragen, die Ihr Kind betreffen, ist für uns sehr wichtig.
Damit sich Ihr Kind bei uns wohlfühlt und optimal entwickelt, streben wir eine vertrauensvolle Erziehungs- und Bildungspartnerschaft an, bei der die pädagogischen Fachkräfte und die Eltern gemeinsam die Verantwortung für das Wohl des Kindes übernehmen. Dabei sehen wir Sie als Experten für die Erziehung und Entwicklung Ihres Kindes. Wir arbeiten mit Ihnen zusammen durch:

  • Elterngespräche, Elternabende und -nachmittage
  • Infobriefe an Eltern und Elternbefragungen
  • Aushänge, Elternbriefkasten und Infobuch
  • Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
  • Mithilfe der Eltern bei Festen und Projekten

Elternbeirat

Der Elternbeirat wird im Herbst jeden Jahres gewählt. Der Elternbeirat ist ehrenamtlich tätig; er kann Impulse und Anregungen geben, Empfehlungen und Vorschläge machen. Er hat kein Entscheidungsrecht. Grundsätzlich soll er das Miteinander und die Kooperation zwischen Träger, den MitarbeiterInnen des Kindergartens und den Eltern fördern.

Wechsel in eine andere / nachfolgende Einrichtung

Wenn der Wechsel Ihres Kindes in eine andere / nachfolgende Einrichtung wie die Schule ansteht, stimmen wir uns in allen Belange mit Ihnen ab und unterstützen gemeinsam mit Ihnen Ihr Kind. Es erhält entsprechend seiner Bedürfnisse genügend Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Dazu arbeiten wir mit der jeweiligen anderen Einrichtung eng zusammen.

In unseren Kinderhäusern können dabei die Krippenkinder mit der Bezugserzieherin im Kindergarten schnuppern und langsam die Zeit ohne Begleitung ausdehnen, bis sie dort eingewöhnt sind. Der Übergang in den Kindergarten kann auch während des Krippenjahres erfolgen, wenn es die pädagogische und organisatorische Situation des Kinderhauses erlaubt.

Wir kooperieren mit umliegenden Grundschulen und Förderzentren und beteiligen uns an Kooperationstreffen. Zudem kann Ihr Kind bei Bedarf am Sprachkurs Deutsch 240 teilnehmen.

Schulvorbereitung

Wir bieten für unsere zukünftigen Schulkinder verschiedene pädagogische Angebote, in denen schulische Fähigkeiten entwickelt werden. Der Entwicklungsstand jedes Kindes wird genau beobachtet, um das Kind entsprechend seiner Möglichkeiten zu fördern und die Eltern zu beraten. Die verschiedenen Schulformen werden in den Gesprächen vorgestellt, um den geeigneten weiteren Weg für die Kinder zu finden.

Besondere Unterstützung für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf (Fachdienst)

Im Rahmen der Eingliederungshilfe bekommen Kinder mit erhöhtem Förderbedarf 50 Fachdienststunden im Jahr. Diese werden in der Gruppe geleistet und umfassen die Förderung Ihres Kindes, Teamberatung und Elterngespräche. Der Fachdienst wird von einer Heilpädagogin, Sozialpädagogin oder einer Diplom-Konduktorin angeboten, die Ihr Kind fördert, begleitet und seine Inklusion in die Gruppe unterstützt.